Los Geht's 2017

Kommune treffen, finden, gründen

Ort

Dieses Jahr wird das Los Geht‘s auf dem Gelände der Gemeinschaft Lebensbogen stattfinden, auf welchem die Gruppe nicht nur lebt, sondern durch den Kollektivbetrieb ihres Tagungshauses auch einen Ort für Begegnung schafft. Es befindet sich in der Mitte Deutschlands bei Kassel, eingebettet im Naturschutzgebiet Hoher Dörnberg, am Fuße der Helfensteine.

„Im Moment sind wir eine Gruppe, deren Wunsch es ist an einen Ort gemeinsam zu leben, an dem wir unsere Vorstellungen von einem nachhaltigen und generationsübergreifendem Leben und Arbeiten umsetzen und weiter entwickeln können. Die verschiedenen Mitglieder unserer Gruppe sind ein Spiegel der Gesellschaft: Alleinerziehende, Paare, Singles, Familien und Menschen, die bereits in kleineren oder größeren Gemeinschaften lebten. Einige von uns können sich vorstellen ihre älteren Familienangehörigen einzubeziehen.Unsere Gruppe verständigte sich auf klare Grundwerte und eine empathische Haltung im Umgang miteinander, ohne dass es eine gemeinsame religiöse, spirituelle oder politische Ausrichtung gibt.“

DIE RÄUMLICHEN GEGEBENHEITEN

Unterbringung

Es stehen einige Zimmer mit eigener Toilette und Dusche zur Verfügung. Ansonsten gibt es zwei Flächen, auf denen die Meisten von uns Zelten werden, sowie einen Platz für Wohnmobile. Von dort aus sind jeweils gemeinschaftliche Sanitäranlagen nutzbar.
Wir halten ein paar Zimmer für Rollifaher*innen bereit. Eine rollstuhlgerechte Dusche und Toilette ist bei diesen Zimmern über den Flur erreichbar.

Bei der Anmeldung habt ihr die Möglichkeit anzugeben, welche Unterbringung ihr benötigt oder ggf. bevorzugen würdet.

Toilettenkonzept

Die gesellschaftliche Norm, nur von den zwei Geschlechtern Mann und Frau auszugehen, missachtet die Realität vielfältiger Geschlechtsidentitäten von Trans*Inter* und queeren Personen und erzeugt für alle den Druck eindeutig als Mann oder Frau lesbar sein zu sollen. In vielen Momenten des Alltags schafft diese sexistische Norm eine gewaltvolle Realität, beispielsweise bei der vermeintlich einfachen Frage der Nutzung öffentlicher Toiletten.
[Um euch weiter zu informieren oder die Begriffe nachzulesen schaut z.B. hier.

Wir haben uns daher entschieden ein Konzept für die Toilettennutzung anzubieten, das einerseits die Möglichkeit bietet bestimmte Toiletten ohne Gender-Zuschreibung zu nutzen (ALL GENDER Toiletten) und andererseits dem Rückzugsbedarf von Frauen*Lesben*Trans*Inter* zu beachten (FLTI* Toiletten), die in unserer sexistischen Gesellschaft am häufigsten von sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Da es nur wenige Toiletten und Duschen gibt, die für Rollstuhlfahrer*innen nutzbar sind, sind diese alle ALL GENDER und wir bitten die Teilnehmer*innen, die auch andere Toiletten nutzen können, um einen achtsamen Umgang.
Im Reader, wie an den Toiletten selbst findet ihr Hinweise darauf, um welche Toiletten und Duschräume es sich jeweils handelt.

Die weiteren Orte

Alle Workshoporte sind mit dem Rolli erreichbar, allerdings ist das etwas umständlich mit Umwegen verbunden und die Wege sind zum Teil uneben. An zwei Stellen gibt es eine Steigung für die wahrscheinlich Unterstützung benötigt wird. (wenn ihr genauere Infos dazu benötigt, kontaktiert uns.)

Die Workshops und Gruppentreffen finden zum Teil in Zelten, zum Teil in Seminarräumen oder je nach Witterungsverhältnissen auch draußen statt. Zusätzlich steht uns ein großer Theatersaal mit Bühne für das Kulturprogramm zur Verfügung. Gegessen wird, wegen des schönen Wetters (-; draußen auf der Piazza. Es kann aber auch nach drinnen ins Café ausgewichen werden.